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Athen Wiege der Demokratie

 

Solon


Solon gelingt während seines Archontats ein grosser Wandel durch Schuldenerlass mit Loskauf der versklavten Bauern. Aufgrund seiner Gesetze wird Solon den 7 Weisen zugezählt. Einteilung der Bürgerschaft in 4 Vermögensklassen (Timokratie).
Nur aus der ersten Klasse können die 9
Archonten gewählt werden. Die Volksversammlung (Ekklesia) bildet einen Ausschuss (Rat der 400), der die Staatsgeschäfte führt. Staatsaufsicht führt der Staatsgerichtshof (Aeropag) der sich aus gewesenen Archonten zusammensetzt.
Wer war Solon:
Solon, geb. ca. 640 v. Chr., athenischer Aristokrat aus dem Geschlecht der Medontiden, dem die alten angestammten Könige Athens angehört hatten.
Solon war Kaufmann und kam weit in der Welt umher und lernte Fremde Läder, Sitten und Gesetze kennen, was seiner späteren Tätigkeit - Politiker stark zugute kam. Zum erstenmal trat er 604 öffentlich auf. Die Athener, wegen eines langen resultatlosen Kampfes mit Megara um Salamis  Kampfesmüde, hatten ein Gesetz erlassen, welches jeden mit dem Tod bedrohte, der eine Wiederaufnahme der kriegerischen Auseinandersetzung verlangen sollte. Solon  erschien hierauf in der Rolle eines Wahnsinnigen auf dem Markt, sang vom Stein des Herolds herab eine von ihm verfertigte Elegie: "Salamis", und entfachte dadurch die Kriegslust der Athener aufs neue.Der Begriff "Elegie" bezeichnet übrigens ursprünglich nur das Versmaß; die Bedeutung "trauriges, wehmütiges Gedicht" kam erst viel später auf.
Nicht lange danach wurde auf Solons Betreiben der erste Heilige Krieg gegen Krisfa zum Schutz des delphischen Heiligtums beschlossen. 

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