Agia Triada

  Sarkophag von Agia Triada 

                                 

Die Villa Agia Triada lag vor vier Jahrtausenden direkt am Meer, heute liegt sie etwa 10 km im Landesinneren. Die ersten Bauten entstanden um 2600 v. Chr.. Damals war Agia Triada eine unbedeutende Siedlung. Erst um 1600 v. Chr. wurde die Villa in den heute sichtbaren Ausmaßen erbaut. Dies geschah vermutlich durch den Ausbau der Handelsbeziehungen mit den Bewohnern der nordafrikanischen Küste. Die Villa blühte rasch auf, und so siedelten sich im Norden Handwerker und Kaufleute mit ihren Familien an. Um 1450 vor Christus. wurde die Siedlung erstmals Opfer eines gewaltigen Erdbebens, welches von dem ungeheuer großen Vulkanausbruch in Sanatorien entfesselt wurde.
Die Mykener bauten auf der Villa ein großes Megaron (großes Haus). Nach den Mykener und Doriern geriet die Gegend in Vergessenheit.
1902 begann der die Italienerin Luise Bandi mit den Ausgrabungsarbeiten, die 1914 abgeschlossen wurde
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Bilder der Ausgrabungsstätte

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Die Zimmer des Grundgeschosses in diesen Flügel sind hauptsächlich Magazine und Treppenhäuser. Der Pfeilersaal wirkt besonders labyrinthisch, der Grund dafür ist, die Anlage wurde Nachpalastzeit nochmals überbaut.

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große, steinerne, nordwärts geleitete Abflußrinne ca. 1400 v. Chr.

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 © Wolfgang Bella 1979-2005 letzte Änderung Donnerstag 22.12.2005