Impressum / Datenschutz

Kreta und die Sagen   

 

 

Von der Höhe des kretischen Ida, seines heiligen Gebirges, sah Zeus an einem fernen Strand in Asien die junge Europa, die Tochter des Agenor.
Er machte sich auf, verführte und entführte Europa in Gestalt eines Stieres und brachte sie zum Kap Sideron auf Kreta. Unter der immergrünen Platane von Gortyn vermählte er sich mit ihr, und aus dieser Verbindung gingen Minos, Rhadamanthys und Sarpedon hervor.

Die Olympischen Götter maßen nur dem Minos große Bedeutung zu. Nach dem Urteil der Götter musste  der gerechte Rhadamanthys und er so mächtige Sarpedon Kreta verlassen, denn nur Minos allein zählt für die Götter.
Der Sage nach spricht Minos  alle neun Jahre von Angesicht zu Angesicht mit seinem Vater Zeus, in einer der Höhlen des  heiligen Idagebirges. Er empfängt von Zeus die gerechtesten und weisesten Gesetze der damaligen Welt. Er gründet große Städte darunter Knossos und Phaistos. Er errichtet Paläste, baute Hafenanlagen und Straßen.
Auch Minos hat nicht nur Glück im Leben. Seine Frauen verhöhnen und vernichten ihn, Pasiphae, seine Gattin verliebt sich unsterblich in einen Stier aus dieser Verbindung geht der Minotauros, ein Monster hervor, für dieses musste der Baumeister von Minos - Daidalos, ein Labyrinth erbauen. Daidalos und Ariadne (die Tochter des König Minos) halfen Theseus den Minotauros zu töten, dafür wurde Daidalos und sein Sohn Ikaros im Labyrinth gefangen gehalten. Um aus dem Labyrinth zu entkommen, fertigte Daidalos Flügel aus Federn und Wachs an, die er sich und seinen Sohn Ikaros and den Schultern befestigte. Daidalos ermahnte seinen Sohn, nicht zu nahe and die Sonne heran zufliegen, aber vergebens. Ikaros konnte der Höhe nicht widerstehen, und kam der Sonne zu nahe. Das Wachs schmolz und Ikaros stürzte ins Meer. Theseus und Ariadne flohen von Kreta, auf einer Zwischenlandung auf Naxos ließ er Ariadne zurück, da sie dem Gott Dionysos versprochen war.