Die Zisterziezer

Der Orden der Zisterzienser wurde 1098 in Cîteaux (Burgund - Frankreich) von Benediktinern um Robert von Molesme gegründet.
Die Zisterzienser leben nach Benediktinerregeln wobei ihre Verfassung stärker zentralisiert ist.
Robert von Molesme:
Gründer der Zisterzienser, geboren in der Champagne um 1027 -  gestorben 1111 in Molesme - als Abt des von ihm 1075 ebenda gegründeten Klosters. Stifter des  Klosters Citeaux im Jahre des Herren 1098.
Die straffe Organisation des Zisterzienserordens und das Abhängigkeitsverhältnis der einzelnen Klöster zu den Mutterklöstern wirkte sich auch in der Baukunst aus, die durch strenge Baubestimmungen geregelt war (Bauten ohne Türme, rechteckig schließende Chöre, flachgedeckte Langhäuser, ohne Ornamente, jedoch gute Proportionierung des Steinquaderwerks war gefordert.
Malerei und Plastik, ausgenommen hölzerne Kruzifixe, waren verboten, Glasfenster gab es nur in Grauweißmalerei also sehr einfach und schlicht. Bis etwa 1150 werden die Bauvorschriften streng gelebt, danach wurden sie großzügiger gehandhabt.
Typisch für den Orden war nicht nur die Einfachheit der Liturgie, sondern auch die starke Betonung der Handarbeit. Hier fanden sie ideale Bedingungen für ihr Wirken. Sie rodeten Wälder, legten Wiesen und Sümpfe trocken, förderten Ackerbau und Viehzucht, gründeten Krankenhäuser.
Ihre Haupttätigkeiten heute sind die Seelsorge und der Unterricht
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